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Montag, 8. Februar 2016

Die Menschwerdung des Wortes Gottes im Schoß Mariens begleiten.
Eine Anregung.
(Pater Willibrord Driever OSB)

Luisa Piccarreta schreibt: „In einer Novene zur Heiligen Weihnacht, als ich ungefähr im Alter von siebzehn Jahren war, bereitete ich mich mit verschiedenen Tugendakten und Abtötungen auf das Fest vor, indem ich die neun Monate ehrte, während welcher Jesus im mütterlichen Schoß Mariens weilte, mit neuen Stunden Betrachtung jeden Tag, die immer das Geheimnis der Menschwerdung betrafen.“
Den Text der Weihnachtsnovene finden Sie hier:
http://luisapiccarreta.de/files/Weihnachtsnovene.pdf

So wird man normalerweise diese inhaltsschwere Novene an den neun Tagen vor Weihnachten halten.
Es ist aber auch möglich, diese Novene auf neun Monate auszudehnen: vor Zeitpunkt der Empfängnis des Wortes Gottes im Schoß Mariens (das Geheimnis, welches wir am 25. März feiern) bis zum Zeitpunkt seiner Geburt (25. Dezember).

So würden wir das natürliche Wachstum der Menschheit Jesu begleiten entsprechend den biologischen Wachstumsgesetzten, die der Himmlische Vater geschaffen hat und denen auch das Wort Gottes unterworfen war. Ganz allmählich und behutsam würden wir die schwangere Gottesmutter in ihrem Prozess begleiten und gemeinsam mit ihr durch die neun Monate ihrer Schwangerschaft dem Fest der Geburt Jesu entgegengehen. Die tiefen Inhalte der einzelnen „Stunden“ könnten in den jeweiligen Monate leichter angeeignet werden.
Das dürfte eine interessante Erfahrung werden.

Für 2016 würde sich folgendes Schema ergeben:

1. Betrachtung: am 4. April (das Fest der Verkündigung des Herrn wird vom 25. März auf den 4. April verlegt).
2. Betrachtung: am 25. April
3. Betrachtung: am 25. Mai
4. Betrachtung: am 25. Juni
5. Betrachtung: am 25. Juli
6. Betrachtung: am 25. August
7. Betrachtung: am 25. September
8. Betrachtung: am 25. Oktober
9. Betrachtung: am 25. November.

Freitag, 4. Juni 2010

Die Pille ist ein Geschenk des Satans

Heute früh las ich in unserer Hauskapelle aus dem "Directorium spirituale. Ein geistliches Wort für jeden Tag" den Text zum 4. Juni. Ich zitiere:
"Wenn uns der Heilige Vater in diesem Monat einlädt, für all diejenigen zu beten, die sich für den Schutz des menschlichen Lebens, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, einsetzen, so geht es nicht nur darum, eine gerechte und gute Politik zu unterstützen, sondern die wahre Würde des Menschen zu verteidigen. Jeder einzelne Mensch ist von Gott gewollt und geliebt. Und jede einzelne menschliche Seele ist kosbarer als das gesamte materielle Universum - so kostbar wie das Blut Christi, mit dem sie erkauft wurde. Die Tötung Ungeborener ist ein furchtbares Verbrechen, nicht nur, weil sie die Wehrlosesten und Unschuldigsten trifft, sondern weil mit brutaler Gewalt Gottes Heils- und Liebespläne für dieses Kind zerstört werden: Der Herr will, dass dieser Mensch lebt, heranwächst, geliebt wird und zu lieben lernt. Er hat diesen Menschen geschaffen, ihm eine unsterbliche Seele geschenkt und für ihn sein Blut vergossen, damit er im Glauben auf diese Liebe antworten und ewig glücklich werden kann. So vergießt die Abtreibung nicht nur das Blut unschuldiger Kinder, nein es ist das kostbare Blut Christi! Die Tötung jedes ungeborenen Lebens durchbohrt das Herz Jesu."
Nachdem ich diesen Text gelesen hatte, formte sich in mir der Satz: "Die Pille ist das Geschenk des Satans".