Soeben haben wir die heilige Messe vom 24. Sonntag im Jahreskreis gefeiert.
Beim Schlussgebet (Gebet nach der hl. Kommunion) horchte ich auf:
Es geht (1.) um die Bitte,
und (2.) um die sich daraus ergebende Folge.
"La potenza di questo sacramento, o Padre, ci pervada corpo e anima, (1.)
perché non prevalga in noi il nostro sentimento,
ma l'azione del tuo santo Spirito." (2.)
So der Text im italienischen Messbuch, Unterstreichung von mir.
Ich versuche eine private Übersetzung:
Die Kraft dieses Sakramentes, o Vater,
durchdringe unseren Leib und unsere Seele; (1.)
damit nicht mehr unser Denken und unsere Gefühle in uns vorherrschen,
sondern das Handeln des Heiligen Geistes.(2.)
Nicht schlecht, oder...?
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Sonntag, 11. September 2011
Sonntag, 9. Mai 2010
Futurologie und Einwohnung Gottes
6. Sonntag der Osterzeit (C)
Predigt in der Wallfahrtskirche Vilgertshofen
am 9. Mai 2010
2. Lesung Offb
Im Credo bekennen wir: Wir erwarten das Leben der kommenden Welt.
a) Gott wird also sein Werk vollenden.
V10 von oben herab = Das Heil wird von Gott geschenkt. Wie wird das sein?
Darüber kann nur in Bildern und Gleichnissen gesprochen werden.
Die Lesung spricht davon. Aber das ist kein Plan für einen Wettbewerb im Städtebau; sondern das ist das Israel der Vollendung.
Die Gemeinschaft der Erlösten erscheint als die leuchtende Stadt.
In der künftigen Stadt wird es keinen Tempel mehr geben.
Johannes sieht keinen Tempel = besondere Wohnstätte Gottes.
Dem Priester vorbehalten.
Jetzt: der direkte Zugang zu Gott und Christus ist für jeden Wirklichkeit geworden. „In ihm haben wir den freien Zugang durch das Vertrauen, das der Glaube an ihn schenkt.“ (Eph 3,12).
„Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes“ (Röm 5,2).
Wenn es keinen Tempel mehr gibt, dann auch kein Priestertum, kein Opfer, keine Unterscheidung zwischen dem Religiösen und dem Menschlichen.
In der zukünftigen Stadt gibt es keinen Kult mehr.
Es ist alles irgendwie „laisiert“. - Aber nicht, weil Gott abwesend wäre.
Sondern durch das genaue Gegenteil: durch die Fülle Gottes. Überall wird Gott sein. In allem wird Gott sein. Er wird alles erfüllen.
Und wir werden immer unmittelbar zu ihm sein. Durch den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes, das geschlachtete Lamm.
Gott, der im unzugänglichen Licht wohnt – ist für uns Menschen zugänglich geworden.
b) Die zukünftige Stadt wird Gemeinschaft sein. Es ist der Plan Gottes, seine ganze Menschheitsfamilie untereinander zu vereinen, an sich zu ziehen, mit sich zu vereinen.
Das lesen wir hier: die Namen der 12 Stämme der Söhne Israels (V.12) = das Volk des Alten Bundes. Für die Völker der Erde geöffnet.
Zwölf Grundsteine: Die 12 Namen der 12 Apostel des Lammes: = Kirche
Warum hören wir diese Lesung in der Osterzeit?
- das Osterereignis macht die Ordnung des Alten Bundes hinfällig.
- die Christen gingen nicht mehr in den Tempel aus Steinen in Jerusalem.
- Nun war die Versammlung der Christen der Ort, wo Gott erfahren wurde.
- es geht nicht mehr um die Wallfahrt nach Jerusalem. Sondern umgekehrt: die Kirche macht nun Gott in der Welt gegenwärtig.
- die Braut des Lammes ist die Kirche. Und diese ist vom Himmel herabgestiegen. Und so kann jeder in Gemeinschaft mit dem Lamm kommen, durch die Kirche.
Wenn wir jetzt Eucharistie feiern, dann wird diese Veränderung gegenwärtig.
- unsere Versammlung um Christus ist der Tempel.
- wir haben kein anderes Opfer als das Selbstopfer Jesu Christi und das Opfer unserer Hingabe mit Christus an den Vater.
Zum Evangelium Joh 14,23-29
Das Evangelium ist den johanneischen Abschiedsreden entnommen.
Diese richten sich zunächst an die Zeitgenossen und Leser des Autors, das heißt: an die christlichen Gemeinden um das Jahr 100 nach Christus.
Diese syrischen und kleinasiatischen Christen hatten ihren Herrn Jesus weder gesehen noch persönlich gehört.
Und ihre Hoffnung auf seine glorreiche Wiederkunft bislang war vergeblich geblieben, hatte sich nicht erfüllt.
Darum waren sie verwirrt, mutlos, enttäuscht. In ihrer gesellschaftlichen Umgebung isoliert.
Diesen Menschen wollte der Evangelist im Namen Jesu etwas erklären.
Er wollte ihnen sagen, was es bedeutet, an Jesus zu glauben, ihn zu lieben, sein Wort zu bewahren.
Gott liebt keine spektakulären Manifestationen.
Gott wird in denen Wohnung nehmen, die sein Wort bewahren.
Und hier haben wir eine ganz interessante Verbindung zur Lesung aus der Offenbarung des Johannes: Das Wohnen Gottes im Menschen.
Der Tempel aus Stein in Jerusalem galt als der Ort der Gegenwart Gottes.
Aber das Zeichen war zu materiell. Und Gott verließ den Tempel.
Paulus spricht auch von einem Tempel, aber von einem maßlosen Tempel. Denn das Maß des neuen Tempels ist die Liebe. Und die ist maßlos. Also ist auch der neue Tempel der Liebe maßlos.
Die ersten Christen hatten begriffen, daß es nicht mehr notwendig ist, Gott in einem Tempel aufzusuchen.
Denn nun waren alle ihre liturgischen Versammlungen der Ort des Wohnens Gottes.
Und das ist die innere wirkmächtige Gegenwart des Heiligen Geistes in unseren Herzen.
„Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib.“ (1 Kor 6,19-20).
„Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes“ (2 Kor 6,16).
„Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn. Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut“ (Eph 2,19-22).
b) Jesus kündigt den Aposteln an, dass er sie nicht verlassen werde, da er im Geist wiederkehren würde.
Das "Erinnern" des Heiligen Geistes ist keine rein informative Tätigkeit, als müßte den Gläubigen nur immer wieder erzählt werden, was Jesus früher einmal gesagt und getan hat.
Sondern: der Heilige Geist hat die Aufgabe, das einstige Wirken Jesu zu vergegenwärtigen, in der Gemeinde und durch die Gemeinde für die Welt.
Und das alles gilt genauso für uns heute:
Christus bleibt gegenwärtig in seiner Kirche. – Aha! – Ja, aber: wie?
1. er offenbart sich durch sein Wort, das verkündet, gehört und geglaubt wird,
2. und durch die Liebe, mit der die Glaubenden an seinem Wort festhalten.
Die Glaubenden: das ist jeder einzelne, und es ist die große Gemeinschaft all derer, die im Licht des auferstandenen Christus ihren Weg gehen.
Jesus nimmt Abschied. Er wünscht den Apostel Frieden.
„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“ – Jesus nimmt Abschied, indem er Frieden wünscht.
Es ist ein besonderer Abschied: Er gibt eine besondere Gabe. Dieser Friede ist etwas anderes, als das, was Politiker versprechen herzustellen.
Jesus verheißt uns den Geist und schenkt uns den Frieden: die Gewissheit der bleibenden Gemeinschaft mit ihm und dem Vater.
Jesus gibt die messianischen Heilsgüter.
Die Gaben, die die Propheten für die Endzeit verheißen hatten:
zB vom Propheten Jesaja:
„Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge, er überragt alle Hügel, zu ihm strömen die Völker. Viele Völker machen sich auf den Weg; sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn vom Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort.
Er spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht.
Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermessern aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg.“ (Jes 2,2-4).
„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seinen Schultern; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende.“ (Jes 9,5-6).
1 Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, / ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
2 Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: / der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, / der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
3 [Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht.] / Er richtet nicht nach dem Augenschein / und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
4 sondern er richtet die Hilflosen gerecht / und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen / mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen / mit dem Hauch seines Mundes.
5 Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, / Treue der Gürtel um seinen Leib.
6 Dann wohnt der Wolf beim Lamm, / der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, / ein kleiner Knabe kann sie hüten.
7 Kuh und Bärin freunden sich an, / ihre Jungen liegen beieinander. / Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
8 Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, / das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
9 Man tut nichts Böses mehr / und begeht kein Verbrechen / auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, / so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist. (Jes 11)
Wir kennen diese Teste von Jesaja aus den Lesungen der Adventszeit.
Das sind die messianischen Gaben, die die Propheten für die Endzeit verheißen haben
Und diese Gaben gibt Jesus jetzt.
Weil jetzt die Heilszeit angebrochen ist.
DIE Gabe ist das Leben des Vaters: göttliches, unzerstörbares, ewiges Leben – das tragen wir jetzt schon ist uns: durch den Glauben, durch die Taufe, durch die Gnade, die immer in uns erneuert wird durch die Sakramente der Buße und der Eucharistie – so sind wir mit Christus verbunden wie die Reben am Weinstock, so fließt sein göttliches Leben immer in uns hinein.
Predigt in der Wallfahrtskirche Vilgertshofen
am 9. Mai 2010
2. Lesung Offb
Im Credo bekennen wir: Wir erwarten das Leben der kommenden Welt.
a) Gott wird also sein Werk vollenden.
V10 von oben herab = Das Heil wird von Gott geschenkt. Wie wird das sein?
Darüber kann nur in Bildern und Gleichnissen gesprochen werden.
Die Lesung spricht davon. Aber das ist kein Plan für einen Wettbewerb im Städtebau; sondern das ist das Israel der Vollendung.
Die Gemeinschaft der Erlösten erscheint als die leuchtende Stadt.
In der künftigen Stadt wird es keinen Tempel mehr geben.
Johannes sieht keinen Tempel = besondere Wohnstätte Gottes.
Dem Priester vorbehalten.
Jetzt: der direkte Zugang zu Gott und Christus ist für jeden Wirklichkeit geworden. „In ihm haben wir den freien Zugang durch das Vertrauen, das der Glaube an ihn schenkt.“ (Eph 3,12).
„Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes“ (Röm 5,2).
Wenn es keinen Tempel mehr gibt, dann auch kein Priestertum, kein Opfer, keine Unterscheidung zwischen dem Religiösen und dem Menschlichen.
In der zukünftigen Stadt gibt es keinen Kult mehr.
Es ist alles irgendwie „laisiert“. - Aber nicht, weil Gott abwesend wäre.
Sondern durch das genaue Gegenteil: durch die Fülle Gottes. Überall wird Gott sein. In allem wird Gott sein. Er wird alles erfüllen.
Und wir werden immer unmittelbar zu ihm sein. Durch den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes, das geschlachtete Lamm.
Gott, der im unzugänglichen Licht wohnt – ist für uns Menschen zugänglich geworden.
b) Die zukünftige Stadt wird Gemeinschaft sein. Es ist der Plan Gottes, seine ganze Menschheitsfamilie untereinander zu vereinen, an sich zu ziehen, mit sich zu vereinen.
Das lesen wir hier: die Namen der 12 Stämme der Söhne Israels (V.12) = das Volk des Alten Bundes. Für die Völker der Erde geöffnet.
Zwölf Grundsteine: Die 12 Namen der 12 Apostel des Lammes: = Kirche
Warum hören wir diese Lesung in der Osterzeit?
- das Osterereignis macht die Ordnung des Alten Bundes hinfällig.
- die Christen gingen nicht mehr in den Tempel aus Steinen in Jerusalem.
- Nun war die Versammlung der Christen der Ort, wo Gott erfahren wurde.
- es geht nicht mehr um die Wallfahrt nach Jerusalem. Sondern umgekehrt: die Kirche macht nun Gott in der Welt gegenwärtig.
- die Braut des Lammes ist die Kirche. Und diese ist vom Himmel herabgestiegen. Und so kann jeder in Gemeinschaft mit dem Lamm kommen, durch die Kirche.
Wenn wir jetzt Eucharistie feiern, dann wird diese Veränderung gegenwärtig.
- unsere Versammlung um Christus ist der Tempel.
- wir haben kein anderes Opfer als das Selbstopfer Jesu Christi und das Opfer unserer Hingabe mit Christus an den Vater.
Zum Evangelium Joh 14,23-29
Das Evangelium ist den johanneischen Abschiedsreden entnommen.
Diese richten sich zunächst an die Zeitgenossen und Leser des Autors, das heißt: an die christlichen Gemeinden um das Jahr 100 nach Christus.
Diese syrischen und kleinasiatischen Christen hatten ihren Herrn Jesus weder gesehen noch persönlich gehört.
Und ihre Hoffnung auf seine glorreiche Wiederkunft bislang war vergeblich geblieben, hatte sich nicht erfüllt.
Darum waren sie verwirrt, mutlos, enttäuscht. In ihrer gesellschaftlichen Umgebung isoliert.
Diesen Menschen wollte der Evangelist im Namen Jesu etwas erklären.
Er wollte ihnen sagen, was es bedeutet, an Jesus zu glauben, ihn zu lieben, sein Wort zu bewahren.
Gott liebt keine spektakulären Manifestationen.
Gott wird in denen Wohnung nehmen, die sein Wort bewahren.
Und hier haben wir eine ganz interessante Verbindung zur Lesung aus der Offenbarung des Johannes: Das Wohnen Gottes im Menschen.
Der Tempel aus Stein in Jerusalem galt als der Ort der Gegenwart Gottes.
Aber das Zeichen war zu materiell. Und Gott verließ den Tempel.
Paulus spricht auch von einem Tempel, aber von einem maßlosen Tempel. Denn das Maß des neuen Tempels ist die Liebe. Und die ist maßlos. Also ist auch der neue Tempel der Liebe maßlos.
Die ersten Christen hatten begriffen, daß es nicht mehr notwendig ist, Gott in einem Tempel aufzusuchen.
Denn nun waren alle ihre liturgischen Versammlungen der Ort des Wohnens Gottes.
Und das ist die innere wirkmächtige Gegenwart des Heiligen Geistes in unseren Herzen.
„Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib.“ (1 Kor 6,19-20).
„Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes“ (2 Kor 6,16).
„Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn. Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut“ (Eph 2,19-22).
b) Jesus kündigt den Aposteln an, dass er sie nicht verlassen werde, da er im Geist wiederkehren würde.
Das "Erinnern" des Heiligen Geistes ist keine rein informative Tätigkeit, als müßte den Gläubigen nur immer wieder erzählt werden, was Jesus früher einmal gesagt und getan hat.
Sondern: der Heilige Geist hat die Aufgabe, das einstige Wirken Jesu zu vergegenwärtigen, in der Gemeinde und durch die Gemeinde für die Welt.
Und das alles gilt genauso für uns heute:
Christus bleibt gegenwärtig in seiner Kirche. – Aha! – Ja, aber: wie?
1. er offenbart sich durch sein Wort, das verkündet, gehört und geglaubt wird,
2. und durch die Liebe, mit der die Glaubenden an seinem Wort festhalten.
Die Glaubenden: das ist jeder einzelne, und es ist die große Gemeinschaft all derer, die im Licht des auferstandenen Christus ihren Weg gehen.
Jesus nimmt Abschied. Er wünscht den Apostel Frieden.
„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“ – Jesus nimmt Abschied, indem er Frieden wünscht.
Es ist ein besonderer Abschied: Er gibt eine besondere Gabe. Dieser Friede ist etwas anderes, als das, was Politiker versprechen herzustellen.
Jesus verheißt uns den Geist und schenkt uns den Frieden: die Gewissheit der bleibenden Gemeinschaft mit ihm und dem Vater.
Jesus gibt die messianischen Heilsgüter.
Die Gaben, die die Propheten für die Endzeit verheißen hatten:
zB vom Propheten Jesaja:
„Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge, er überragt alle Hügel, zu ihm strömen die Völker. Viele Völker machen sich auf den Weg; sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn vom Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort.
Er spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht.
Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermessern aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg.“ (Jes 2,2-4).
„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seinen Schultern; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende.“ (Jes 9,5-6).
1 Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, / ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
2 Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: / der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, / der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
3 [Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht.] / Er richtet nicht nach dem Augenschein / und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
4 sondern er richtet die Hilflosen gerecht / und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen / mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen / mit dem Hauch seines Mundes.
5 Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, / Treue der Gürtel um seinen Leib.
6 Dann wohnt der Wolf beim Lamm, / der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, / ein kleiner Knabe kann sie hüten.
7 Kuh und Bärin freunden sich an, / ihre Jungen liegen beieinander. / Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
8 Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, / das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
9 Man tut nichts Böses mehr / und begeht kein Verbrechen / auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, / so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist. (Jes 11)
Wir kennen diese Teste von Jesaja aus den Lesungen der Adventszeit.
Das sind die messianischen Gaben, die die Propheten für die Endzeit verheißen haben
Und diese Gaben gibt Jesus jetzt.
Weil jetzt die Heilszeit angebrochen ist.
DIE Gabe ist das Leben des Vaters: göttliches, unzerstörbares, ewiges Leben – das tragen wir jetzt schon ist uns: durch den Glauben, durch die Taufe, durch die Gnade, die immer in uns erneuert wird durch die Sakramente der Buße und der Eucharistie – so sind wir mit Christus verbunden wie die Reben am Weinstock, so fließt sein göttliches Leben immer in uns hinein.
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Samstag, 8. Mai 2010
Wie lange dauert Ostern?
Wussten Sie schon, dass wir SIEBEN Wochen Ostern feiern?
Eine Woche hat siebe Tage.
Sieben mal sieben macht 49.
Aber das ist noch nicht genug.
Da muss noch eins drauf!
Macht 50.
Fünfzig auf Griechisch heißt: Pentekoste.
Zu Deutsch: Fünfzig.
Das wäre dann der sog. Pfingsttag.
Pfingsten ist also der 50. OSTERTAG, kein Fest des Heiligen Geistes.
Glauben Sie nicht?
Dann achten Sie auf das Tagesgebet vom 6. Sonntag der Osterzeit.
Dort heisst es:
Allmächtiger Gott, laß uns die österliche Zeit in herzlicher Freude begehen
und die Auferstehung unseres Herrn preisen,
damit das Ostergeheimnis,
das wir in diesen fünfzig Tagen feiern,
unser ganzes Leben prägt und verwandelt.
Na bitte... Oder glauben Sie immer noch nicht?
Dann lesen Sie bitte das Tagesgebet vom Samstag der siebten Osterwoche:
Allmächtiger Gott,
am Ender der heiligen fünfzig Tage bitten wir dich:
Gib uns die Gnade,
daß wir in einem Leben aus dem Glauben
das Ostergeheimnis deines Sohnes bewahren,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
(Das Problem ist, dass dieses Tagesgebet wohl nur von den wenigen vernommen wird, welche das Stundengebet an diesem Tag verrichte, und dass kaum ein Christ dieses Tagesgebet in einer hl. Messe vernehmen wird, weil es - landauf, landab - kaum noch einen Gottesdienst am Samstagmorgen gibt, seitdem die Vorabendmessen am Sonnabend eingeführt worden sind.)
Der theologische Hintergrund für die "Feier der heiligen fünfzig Tage":
Gott, unser Herr,
du hast das österliche Geheimnis
im Geschehen des Pfingsttages vollendet
und Menschen aus allen Völker das Heil geoffenbart...
(Tagesgebet in der Messe am Vorabend von Pfingsten)
weiter:
"Denn heute hast du das österliche Heilswerk vollendet,
heute hast du den Heiligen Geist gesandt über alle,
die du mit Christus auferweckt und zu deinen Kindern berufen hast."
(Präfation der Messe am Pfingsttag, MB, S. 204f.)
FROHES FEST!
Eine Woche hat siebe Tage.
Sieben mal sieben macht 49.
Aber das ist noch nicht genug.
Da muss noch eins drauf!
Macht 50.
Fünfzig auf Griechisch heißt: Pentekoste.
Zu Deutsch: Fünfzig.
Das wäre dann der sog. Pfingsttag.
Pfingsten ist also der 50. OSTERTAG, kein Fest des Heiligen Geistes.
Glauben Sie nicht?
Dann achten Sie auf das Tagesgebet vom 6. Sonntag der Osterzeit.
Dort heisst es:
Allmächtiger Gott, laß uns die österliche Zeit in herzlicher Freude begehen
und die Auferstehung unseres Herrn preisen,
damit das Ostergeheimnis,
das wir in diesen fünfzig Tagen feiern,
unser ganzes Leben prägt und verwandelt.
Na bitte... Oder glauben Sie immer noch nicht?
Dann lesen Sie bitte das Tagesgebet vom Samstag der siebten Osterwoche:
Allmächtiger Gott,
am Ender der heiligen fünfzig Tage bitten wir dich:
Gib uns die Gnade,
daß wir in einem Leben aus dem Glauben
das Ostergeheimnis deines Sohnes bewahren,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
(Das Problem ist, dass dieses Tagesgebet wohl nur von den wenigen vernommen wird, welche das Stundengebet an diesem Tag verrichte, und dass kaum ein Christ dieses Tagesgebet in einer hl. Messe vernehmen wird, weil es - landauf, landab - kaum noch einen Gottesdienst am Samstagmorgen gibt, seitdem die Vorabendmessen am Sonnabend eingeführt worden sind.)
Der theologische Hintergrund für die "Feier der heiligen fünfzig Tage":
Gott, unser Herr,
du hast das österliche Geheimnis
im Geschehen des Pfingsttages vollendet
und Menschen aus allen Völker das Heil geoffenbart...
(Tagesgebet in der Messe am Vorabend von Pfingsten)
weiter:
"Denn heute hast du das österliche Heilswerk vollendet,
heute hast du den Heiligen Geist gesandt über alle,
die du mit Christus auferweckt und zu deinen Kindern berufen hast."
(Präfation der Messe am Pfingsttag, MB, S. 204f.)
FROHES FEST!
Dienstag, 21. Juli 2009
Heiliger Geist, komm und entzünde uns, aber verbrenne uns nicht!
Predigt im Konventamt in der Klosterkirche St. Ottilien
Pfingstsonntag, 31. Mai 2009
Pater Willibrord Driever OSB
Pfingstsonntag, 31. Mai 2009
Pater Willibrord Driever OSB
Eine Spannung liegt in den Lesungen und Gebeten und Gesängen der heutigen Liturgie. Die Spannung von Bitte und Erfüllung.
einerseits: Wir beten um die Sendung des Heiligen Geistes:
1. im Tagesgebet: Erfülle die ganze Welt mit den Gaben des Heiligen Geistes.
2. im Graduale: Emitte Spiritum tuum: Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu.
3. Sequenz: Komm herab, o Heil'ger Geist... (GL 244)
4. Ruf vor dem Evangelium: Veni Sancte Spiritus: Komm, Heiliger Geist, und erfülle die Herzen deiner Gläubigen, und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe.
5. im Gabengebet: Allmächtiger Gott, erfülle die Verheißung deines Sohnes: Sende uns deinen Geist, damit er uns in die volle Wahrheit einführt.
Andererseits: In den Lesungen und im Evangelium hörten wir vom Kommen des Heiligen Geistes und von seinem Wirken.
1. die Lesung aus der Apostelgeschichte berichtet das Pfingstereignis,
2. die Lesung aus dem Korintherbrief beschreibt, wie der Geist Christi die Vielheit der Gaben und Dienste bewirkt und wie er die Einheit des Glaubens und des Bekenntnisses schafft,
3. das Evangelium verkündet, wie der auferstandene Herr am Ostertag den Geist schenkt. Der Ostergruß des Auferstandenen heißt "Friede".
Seine Ostergabe ist der Heilige Geist.
Die Spannung von Bitte und Erfüllung.
Die Bitte um die Gabe des Geistes und die Erfüllung der Bitte in der geschehenen Gabe. Dies in der Liturgie. – Aber nicht nur dort.
Sondern auch in unserem Leben.
Wir sind alle getauft. In der Taufe hat Gott uns seinen Heiligen Geist geschenkt.
Er hat uns die Gaben von Glaube, Hoffnung und Liebe geschenkt.
Er hat uns die heiligmachende Gnade geschenkt.
Aber wir erfahren den Heiligen Geist und sein Feuer so selten in unserem Leben.
Warum?
1. Vielleicht, weil wir sein Wirken in unserem Leben nicht erkennen.
Im Credo bekennen wir jeden Sonntag: Ich glaube an den Heiligen Geist. - Was heißt das denn? Wir können das mal durchbuchstabieren:
Ich glaube an den Heiligen Geist, das heißt: Ich glaube,
- daß er meine Vorurteile abbauen kann,
- daß er meine schlechten, eingefahrenen Gewohnheiten ändern kann,
- daß er meine Gleichgültigkeit und Trägheit und Menschenfurcht überwinden kann,
- daß er mir Phantasie zu einer liebevollen Lebensführung geben kann,
- daß er mich vor dem Bösen warnen kann,
- daß er mir Mut zum Guten geben kann,
- daß er meine selbstbezogene und unfruchtbare Traurigkeit überwinden kann,
- daß er mir Liebe zum Wort Gottes geben kann,
- daß er mir meine Minderwertigkeitsgefühle und meine Allmachtsphantasien nehmen kann,
- daß er meine Aggressionen bzw. Depressionen erhellen und verwandeln kann,
- daß er mir einen verständnisvollen Menschen an die Seite geben kann,
- daß er mein Wesen durchdringen kann.
Das wäre die Richtung für ein Leben im Heiligen Geist.
Wie schaut das praktisch aus: ein Leben im Wirkungsbereich des Heiligen Geistes?
Das könnte bedeuten:
• Müde sein - und doch andere aufmuntern.
• Sich verlassen fühlen - und doch andere zum Lächeln bringen.
• Selber Fragen haben - und sich Ratsuchenden doch nicht verweigern.
• Gehetzt sein - und doch andere nicht mit Ausreden abwimmeln.
• Schmerzen haben - und doch anderen gegenüber Geduld aufbringen.
• Belastet sein - und doch anderen tragen helfen.
• Nach einem Ausweg tasten - und doch die Hand eines anderen nicht loslassen.
• Manches entbehren - und doch anderen nichts missgönnen.
• Enttäuscht sein - und doch anderen ein Stück Hoffnung vorleben.
• Sich ausgebrannt vorkommen - und doch anderen helfen Sinn zu finden.
• Betend selber ohne Antwort bleiben - und doch anderen den Glauben erlebbar machen.
• Mit Ärger angefüllt sein - und doch den Gruß des anderen erwidern.
• Enttäuscht sein - und doch die Fehler anderer nicht an die große Glocke hängen.
• Keinen Dank bekommen - und doch für andere da sein.
Vielleicht hast du entdeckt, wo du schon im Wirkungsbereich des Heiligen Geistes lebst.
Der Geist ist in dir. Er ist schon da,
- wo dein Leben pulsiert,
- wo deine Wünsche entspringen,
- wo deine Sehnsüchte zu strömen beginnen,
- wo die Funken deiner Liebe sprühen,
- wo du im Namen Jesu und in der Kraft des Heiligen Geistes Vergebung schenkst,
- wo du einen neuen Anfang wagst,
- wo deine neuen Gedanken aufbrechen,
- wo du deinen Mut zu neuen Begegnungen sammelst,
- wo dir die Kräfte zu neuen Aufgaben zuwachsen,
- wo die Freude in dein Wesen tropft,
- wo du es wagst, du selbst zu sein.
Da ist Gottes Geist in deinem Leben.
2. Oder wir spüren den Heiligen Geist deswegen nicht in unserem Leben, weil wir ihn nicht haben wollen.
Wir beten zwar: Komm, Schöpfer Geist – fürchten uns aber vor der göttlichen Unruhe.
Wir beten zwar: Entzünde die Herzen deiner Gläubigen – und wir fürchten uns dann, von ihm in Brand gesetzt zu werden und daß so manches in unserem Leben in seinem Feuer nicht bestehen könnte. Wir halten ihn auf Sparflamme.
Dann hätten wir nicht begriffen, wer der Heilige Geist ist und wie er wirkt.
Es ist der Geist,
• der über dem Urchaos schwebte und Ordnung schaffte,
• der auf Maria herabkam,
• der auf Jesus bei seiner Taufe herabkam,
• der auf die im Abendmahlssaal versammelten Frauen und Jünger herabkam,
• und den wir in jeder Eucharistiefeier auf die Gaben von Brot und Wein --- und auf uns herabrufen.
Es ist der gute Geist Gottes. - Dieser Geist möchte auch in mir und in Dir zur Grundmelodie und zum Hauptmotiv des Lebens werden.
Dabei geht es weder um besondere, rauschhafte Augenblicke, in denen der Heilige Geist in außergewöhnlicher Weise erfahren wird; noch um einen stimmungsvollen Gottesdienst am Pfingstfest.
Sondern es geht um die Gestaltung unseres normalen, alltäglichen Lebens aus der Taufgnade. Das ist der Heilige Geist, der uns gegeben ist.
Das ist Spiritualität: Gestaltung unseres Lebens aus dieser Kraft der Taufgnade.
Aus der Kraft der Taufgnade unser Leben gestalten und die Widrigkeiten des Alltags annehmen und bewältigen.
Die Spannung von Bitte um die Gabe und bereits geschenkte Gabe.
Die Bitte um den Heiligen Geist bedeutet nicht, daß wir ihn nicht schon besäßen.
Sondern dies ist die Bitte um Freisetzung des in der Taufe empfangenen Heiligen Geistes und seiner Gaben in uns, und es ist unsere Entscheidung dazuhin.
Der Heilige Geist ist nicht aufdringlich, er überfällt uns nicht und zwingt uns nicht, wie andere Geister. Der Heilige Geist will gebeten und eingeladen sein.
Und dann wird er sanfte und beharrliche Impulse geben.
Und woher kommt dieser Geist?
An jedem Karfreitag hören wir in der Liturgie die Passion nach Johannes.
Als Jesus am Kreuz erhöht war und von dem Essig genommen hatte, sprach er:
Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt - und er gab den Geist:
er schenkte den Geist als Gabe in die Welt hinein!
Vom Kreuz herab wurde der Geist in die Welt hinein entbunden.
Heute, am 50. Ostertag, hören wir wieder das Evangelium nach Johannes.
Am Ostertag, am Abend des ersten Tages der Woche, sagt der erhöhte Herr: Empfangt den Heiligen Geist.
Nochmal: Woher kommt dieser Geist?
- Aus dem Geheimnis von Tod und Auferstehung des Herrn.
- Aus der Feier der Eucharistie.
- Und aus dem Empfang der eucharistischen Gaben.
Sende uns deinen Geist, damit er uns in die volle Wahrheit einführt und uns das Geheimnis dieses Opfers immer mehr erschließt.
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