Dienstag, 1. Oktober 2019

Predigt charismatischer GD in Illerberg


Donnerstag der 25. Woche Jahr I (26.9.2019) Illerberg

Lesung Hag 7,1-8
·         Situation nach der Heimkehr aus dem B Exil
·         Heimkehrer begonnen, Tempel aufzubauen.
·         Aber Stocken, denn jeder dachte nur an sein eigenes Haus.
·         Jeder dachte an sich. Kümmerte sich nicht um den Nachbarn, die Gemeinde war vernichtet.
·         Der Prophet: Gott segnet nicht das Werk des Wiederaufbaues.
·         Warum? Man hat Gott nicht mehr den ersten Platz gegeben.
·         Wiederaufbau Tempel: hätte die Heimkehrer vereint.
·         Nur der Aufbau einer Gemeinde im Glauben, im Gottesdienst, in einem gemeinsamen Projekt des Wiederaufbaues: nur darin kann man vertrauensvoll in die Zukunft schauen. Das ist eine immer gültige Perspektive. Nur Gott kann vereinen.

·         Gott ist der Erste, der sich für die Befreiung des Volkes einsetzt.
·         Haggai ist ein Vorbote Jesu Christi: Sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und alles andere wird euch hinzugegeben werden.
·         Und wir: vor zwei Extremen hüten:
·         von Welt verschlingen lassen, „liebt nicht, was in der Welt ist“
·         dürfen uns nicht der Welt entfremden. „Gott hat die Welt so sehr geliebt“ – Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt (Joh 17,18)
·         Synodaler Weg: Gott zum Mittelpunkt und zum Zielpunkt der persönlichen christlichen Existenz und der Kirche machen.

Evangelium Lk 9,7-9
·         Lukas-Evangelium. Jesus ist wie ein Prophet im alten Israel aufgetreten.
·         Verkündet das Wort Gottes.
·         Stellt sich ins Zentrum seiner Botschaft.
·         Darum: ist wichtig, ihn zu sehen, um ihn zu verstehen. Oder umgekehrt: um ihn zu verstehen, muß man ihn sehen.
·         Wenn (Lk) Jesus als Prophet bezeichnet wird, dann wird damit ein großer Teil seiner irdischen Mission eingefangen: seine Predigt, seine Wunder, seine Aufrufe zur Bekehrung und zur Buße, seine Ansagen über das Ende der Zeiten, seine Treue bis in den Tod.
·         Herodes, ein aufgeklärter Mann, ist neugierig. Er will Jesus sehen. (wichtig für Lukas).
·         Er hat Jesus gesehen. Wann? Als Schmerzensmann. In seiner Passion.
·         Herodes hat sich nicht bekehrt.
·         Er hatte nicht die rechte Absicht. Er wollte nicht den Prophetischen Anspruch Jesu für sich gelten lassen. Er wollte sich nicht bekehren.
·         Und wir? Wir können Jesus nicht mehr sehen. Wir sehen ihn im Evangelium.
·         Das heißt: Nur im Licht von Passion und Auferstehung können wir Jesus sehen, d.h. erkennen.

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