Vor einigen Tagen fand ich in einer römischen Kirche einen Zettel mit einem Gebet der Hingabe. Das hat mich sehr beeindruckt. Es ist ähnlich wie die "Gebete der Hingabe" von Charles de Foucould, Bruder Klaus und von John Henry Newman im GOTTESLOB Nr. 5.
Ich bringe dieses Gebet im intalienischen Original und in meiner private Übersetzung:
Mio Dio e Signore,
Mein Herr und mein Gott,
entra dentro di me.
Nimm Wohnung in mir.
Entrag e occupa fino alle radici il mio cuore.
Wohne in mir und nimm mich in Besitz bis in die Wurzeln meines Herzens.
Signore, prendimi completamente.
Mein Herr, nimm mich vollständig in Besitz.
Prendimi con tutto ciò che sono,
Nimm mich in Besitz, so wie ich bin,
con tutto ciò che ho,
mit allem, was ich besitze,
con tutto ciò che penso,
mit allem, was ich denke,
con tutto ciò che faccio.
mit allem, was ich tue.
Assumi i miei desideri più segreti.
Nimm an meine geheimsten Sehnsüchte und Wünsche.
Prendimi nel più intimo del mio cuore.
Ergreife mich im innersten Punkt, im geheimsten Winkel meines Herzens.
Trasformami in te completamente.
Verwandle mich vollständig in dich hinein.
Liberami dai risentimenti,
Befreie mich von Groll,
dai gravami,
von allem, was mich beschwert,
dai rancori.
von feindseligen Gefühlen.
Ritira tutto ciò,
Nimm das alles von mir,
portalo via.
nimm es hinweg.
Lavami interamente,
Wasche und reinige mich innerlich,
cancella tutto,
lösch das alles aus,
spegni le fiamme.
lösche aus die Glut.
Lasciami solamente un cuore puro.
Lass mir ein gereinigtes Herz.
Che cosa vuoi da me?
Was wünschest du von mir?
Fa' di me ciò che vuoi.
Mach mit mir, was du willst.
Io mi abbandono a te.
Ich schenke mir dir, ich überlasse mich dir.
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Freitag, 12. August 2011
Dienstag, 16. März 2010
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Bei der Vigillesung zum Dienstag der 4. Fastenwoche (16. März 2010) fühlte ich mich angesprochen:
"Keine gläubige Hingabe erfreut den Herrn mehr als jene, die sich seinen Armen zuwendet. Überall, wo Gott Fürsorge und Erbarmen sieht, da erkennt er das Bild seiner eigenen Güte."
(Aus einer Fastenpredigt von Papst Leo der Große, gestorben 461.)
Ich frage mich, was genau mich denn da angesprochen habe:
Es gibt eine gläubige Hingabe, also wohl auch eine nicht so ernst gemeinte Hingabe.
Es gibt etwas, womit ich den Herrn erfreuen kann.
Die Armen sind seine Arme.
In meiner/unserer Fürsorge und in meinem/unseren Erbarmen erkennt er das Bild seiner eigenen Güte. Das erinnert mich an Genesis: Wir - sein Bild in der Welt.
"Keine gläubige Hingabe erfreut den Herrn mehr als jene, die sich seinen Armen zuwendet. Überall, wo Gott Fürsorge und Erbarmen sieht, da erkennt er das Bild seiner eigenen Güte."
(Aus einer Fastenpredigt von Papst Leo der Große, gestorben 461.)
Ich frage mich, was genau mich denn da angesprochen habe:
Es gibt eine gläubige Hingabe, also wohl auch eine nicht so ernst gemeinte Hingabe.
Es gibt etwas, womit ich den Herrn erfreuen kann.
Die Armen sind seine Arme.
In meiner/unserer Fürsorge und in meinem/unseren Erbarmen erkennt er das Bild seiner eigenen Güte. Das erinnert mich an Genesis: Wir - sein Bild in der Welt.
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